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Baugeschehen 2009 im Kloster
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Im September 2009, vier Jahre nach Vereinsgründung, konnte Dank der Bewilligung unserer Förderanträge unter Mitwirkung von Stiftungen und vieler Spenden mit den Sanierungsarbeiten im Kloster Rühn begonnen werden. Vorrang hat zunächst eine umfassende Dachsanierung, um weitere Schäden an den Gebäuden zu verhindern.
Eine denkmalpflegerische Zielstellung wurde von der Mitgliederversammlung im Juni 2009 beschlossen. Diese beinhaltet u.a. den Rückbau von Gauben, ein neues Konzept zur Dachentwässerung sowie die notwendigen Reparaturen am Dachstuhl.
Klosterdach
Nach eingehender Prüfung und Bestandsaufnahme erfolgte neben der Reparatur von Teilen des Dachstuhles zunächst der Abbau der Gauben des Ostflügels, danach auch Gauben des Südflügels. Vorhandene Schornsteine wurden neu aufgemauert, um somit auch Alternativen zu einem geeigneten Heitzungssystem für das Kloster zu schaffen.
Ostflügel
Die verschiedenartigste Nutzung des Klosters Rühn hinterließ ihre Spuren auch im Klostergebäude. Ein Umbau und eine Neugestaltung soll immer aus kultur- und bauhistorischer Sicht, aber auch unter ökonomischen Gesichtspunkten erfolgen. Im Calefaktorium, dem Arbeitsraum der Nonnen und zuletzt als Speisesaal genutzte große Raum im Erdgeschoss wurde zunächst das Mauerwerk freigelegt. Dieser Raum wird durch den Verein bereits für Veranstaltungen genutzt.
Das Entfernen einer Zwischenwand im Ostflügel ermöglicht wieder den freien Blick auf zumindest einen Teil des östlichen Kreuzganges. Weitere Entkernungsarbeiten erfolgten in den zuletzt durch den Jugendwerkhof genutzten Küchen- und Sanitärbereichen.
Südflügel
Hier wurden das Dach neu gedeckt. Diese Gauben wurden erhalten. Die Giebelseite, der Eingangsbereich zum ehemaligen Hofladen, wurde neu verputzt und mit einem speziellen Anstrich versehen. Den Innenhof begrenzt jetzt eine Trockenmauer.
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